Babensham/Wasserburg: Efe geht zurück nach Nigeria – das aktuelle Projekt

Efe Osas hatte Felix Fred, den Rückkehrer aus Prien, beim Business-Plan-Kurs bei Social Impact in München kennengelernt. So entstand die Verbindung zum Verein Vision Yamalé in Prien, der den Helferkreis in Babensham aktivierte, um Efes Rückkehr zu unterstützen

Investitionen in die Zukunft

Efe Osas war selbständiger Automechaniker in Benin City. Da die Werkzeuge  veraltet oder kaputt waren und auch sein Fachwissen nicht mehr ausreichte , musste er investieren. Doch dazu fehlte ihm das nötige Geld. So brach er nach Europa auf und landete in einer großen Unterkunft in Babensham. Er durfte nicht arbeiten, sondern bekam stattdessen „Geld fürs Essen und Schlafen“ wie er selbst sagte. Er schränkte sich ein, sendete Geld nach Hause und ermöglichte seiner Frau eine Ausbildung in Buchhaltung und seinem ehemaligen Mitarbeiter eine Ausbildung in neuen Auto-Technologien.

Rückkehr mit Perspektive

Als der Ablehnungsbescheid des Asylantrags kam, plante er seine Rückreise. Engagierte Menschen aus dem Helferkreis in Babensham organisierten noch ein Praktikum bei einer Autowerkstatt für ihn, doch nun muss die Ausreise ganz schnell gehen, sonst droht die Abschiebung. In der 3. Februar Woche wird Efe wohl nach Nigeria zurückkehren und den Restart seiner Autowerkstatt mit deutscher Unterstützung in Angriff nehmen.

Unterstützung gesucht

Wir brauchen noch Unterstützung für die Transportkosten der Werkzeuge und den Landkauf.

Efe Osas in der Autowerkstatt

Efe Osas in der Autowerkstatt Langgaßner

Diese Projekte werden Sie ebenfalls interessieren:

Babakar Segnane, ein senegalesischer Bauer, kam 2015 nach Prien am Chiemsee. Im November 2017 baute er – wieder zurück im Senegal – sein eigenes Unternehmen auf.

Felix Fred, ein Kunstschmied aus Nigeria, kam 2015 nach Deutschland und reiste im Oktober 2019 zurück nach Benin City.

"Race to Feed the World"

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat im Rahmen ihres Projektes „Race to Feed the World“ auch Babakar Segnane begleitet. Sowohl bei seinen letzten Momenten in Deutschland als auch bei seinem Neuanfang im Senegal. Das komplette Projekt finden Sie auf den Seiten der FAZ.

Helke Fussell besucht Babakar 2018 im Senegal um die Projektfortschritte zu betrachten.
(Videobeitrag zum Artikel in der FAZ von Caspar Schwietering)

Babakar Segnane möchte den Menschen in seinem Dorf helfen, so wie ihm die Deutschen geholfen haben. Denn für ihn ist besonders eines wichtig: Entwicklung für alle.
(Videobeitrag zum Artikel in der FAZ von Caspar Schwietering)

Menü schließen